Archive for the ‘MacBook Pro’ Category
Mails von Entourage in Outlook importieren (rge to pst?)
Ja, ich weiß. Der erste Kommentar zu dieser Thematik ist immer: Wieeeeee? Du willst von Mac auf den PC umsteigen? Ja, auch das soll es geben. Mein Problem war es, 2 GB Mails aus einem lokalen Entourage Konto (Export nur als RGE File möglich) in ein Exchange-Konto zu importieren.
- Ich habe keinen passenden Konverter gefunden, der aus RGE <–> PST macht
- Die Umwandlung von RGE in .mbox ist zwar Möglich, alledings hatte ich diverse Schwierigkeiten diese .mbox dann in ein neues Thunderbird zu importieren.
Letztenendes war die Lösung einfacher als gedacht: Auf dem Exchange konnte ich die IMAP Dienste aktivieren und den Exchang damit ins Entourage einbinden, welches mir in der Studentenversion den direkten Zugang verbietet. Dann einfach die Mails aus dem lokalen Konto in das Exchange-Konto kopieren - und fertig.
Will man allerdings nur in ein lokales Outlook Konto importieren, wird es sicher schwieriger.
Wake On USB?
Eine Sache gibt es, die macht mich wahnsinnig am MacBook! Und es hat ewig gedauert, bis ich die Ursache überhaupt identifizieren konnte. Der Fehler äußerte sich unregelmäßig: Manchmal blieb das Display nach dem Aufwecken aus Standby einfach schwarz. Anhand der Geräusche (neue Mail eingegangen etc.) konnte man hören, dass er sich nicht aufgehängt hatte - man konnte eben nur nichts sehen. Also - Kaltstart. Nach dem Neustart lief wieder alles einwandfrei.
Die Ursache: Zieht man während des Standby-Modus vom MBP ein USB Gerät ab, oder steckt eines an, so erwacht es plötzlich aus seinem Schlaf, auch wenn es zugeklappt ist. Nach einer Weile gehts dann wieder automatisch wieder in Standby. Will man nun regulär weiterarbeiten kommt nur noch der oben genannte BlackScreen.
Die Lösung: Es gibt keine! Wenn das MacBook zugeklappt ist, und man will es einpacken, dann empfehle ich vorher den Standby-Modus zu verlassen, alle Peripherie abzustecken, und dann erneut zuklappen. Damit ist man auf der sicheren Seite! Nervig ist es allerdings schon, vor allem wenn man gewöhnt ist den Lappi zum Feierabend erst zuzuklappen, und dann alles abzuziehen…
iCal + Entourage + iSync = :-/
Das Problem ist kurz erzählt. iSync zur Synchronisation eines Handys (in meinem Fall Sony Ericson W880i) funktioniert nur mit iCal. Da ich natürlich meine Kontakte und Termine in Entourage pflege, müssen diese erst in die nativen Apple Applikationen geladen werden. Dafür kann im Entourage eine interne Synchronisation mit dem Adressbuch und iCal angestoßen werden. Nicht nur umständlich, sondern auch fehleranfällig.
Die Synchronisation des iPhone erfolgt über iTunes. Wo hier die Daten herkommen konnte ich auch nicht ergründen, jedoch habe ich wohl durch einen falschen Klick meine Termine im Entourage komplett gespiegelt (jeder Termin war plötzlich doppelt vorhanden).
Fazit: Richtig Spaß macht iSync nur in Verbindung mit Apple Programmen.
MacBookPro - a true love story!
Leider habe ich mit dem Blog zu spät begonnen, um meine ersten Erfahrungen mit der für mich fast unbekannten Plattform zu dokumentieren.
Vielleicht vorab ganz kurz meine Gründe für den Erwerb des MBP:
- Ich hatte keinen Bock mehr auf Windows
- Die Optik und die Verarbeitung überzeugen auf ganzer Linie
- Der Preis ist ok und vergleichbar mit einem upper-class Laptop von Sony oder IBM
- Studenten-Rabatt
- Nahezu unempfindlich gegen Viren
- integrierter Software-Umfang
- Intel-Architektur: Zur Not kann man immernoch Windows drauf laufen lassen

MacBook Pro
Aller Anfang ist schwer, so auch die Umstellung von Windows auf OS-X. Meine einzigen Erfahrungen mit dem Apfel beschränkten sich bis zum Kauf des MBP auf zwei Semester Mediendesign am iMac. Damals gab es noch nicht mal Mäuse mit Rechts-Klick-Funktion, was mich fast wahnsinnig gemacht hat.
Die ersten Wochen waren die schwersten. Arbeitsabläufe, die nach vielen Jahren Windows XP Nutzung wie von alleine gingen, wurden plötzlich schwer und umständlich. Die deutsche Tastatur hatte keinerlei eckige oder geschweifte Klammern anzubieten, was das MacBook quasi unbenutzbar für Programmierung machte. Eine Print Screen Taste fehlte mir ebenfalls (damals kannte ich die Funktion Apfel+Shift+4 noch nicht).
Doch es gab auch von Anfang an schöne Momente, wie zum Beispiel das Touchpad, welches unterscheiden kann, ob man es mit einem oder mit zwei Fingern benutzt (zwei Finger nach unten ziehen = scrollen, zwei Finger klicken = Rechtsklick). Diese Funktion möchte ich heute gar nicht mehr missen, und ich trauere ihr an jedem PC hinterher.
Dann kam die Zeit der Findung passender Software. Schnell kam die Einsicht, ganz ohne Microsoft geht es doch nicht. Die hohe Verbreitung von MS Office und die unterirdische Qualität von OpenOffice.org zwangen mich zum Kauf einer Studentenversion von MS Office 2008 for Mac. Die größte Umgewöhnung dabei war, dass Outlook nun Entourage heisst. Weitere Software fand sich zumeist auf dem Freeware Markt (mehr dazu in einem späteren Post).
Nun nach einem Jahr Nutzung habe ich mich gewöhnt an die Stabilität des Betriebssystems und die intuitive Benutzung. Der Umstieg ist mir geglückt und im privaten Bereich werde ich wohl auch bei Mac bleiben.