Larsi’s IT-Blog

EINMAL möchte ich erleben, dass alles funktioniert wie es soll!

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iPhone + Exchange + privater Kalender / Kontakte

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In diesem Post werde ich mal den Traum-Modus aktivieren und kurz meine Vorstellungen von der perfekten Kommunikationsplattform aufschreiben:

  • das iPhone sollte sich über Push-Dienste mit dem Firmen Exchange Server verständigen. Emails, Kontakte und Kalender sollten in beide Richtungen synchronisierbar sein. (soweit läuft das auch ohne größere Probleme)
  • private und geschäftliche E-Mails sollten in verschiedenen Postfächern getrennt sein (auch das funktioniert sehr gut)
  • über einen weiteren Push-Dienst, sollten private Kontakte in die Kontakte des iPhones gelangen (ohne das ich im Telefonbuch zwischen privat und geschäftlich hin und her springen muss) Dabei sollten vielleicht sogar Duplikate erkannt werden
  • private Kalender-Einträge sollten mit dem Vermerk “privat” in den Kalender des iPhones gelangen. Weiterhin sollten diese privaten Termine auch mit dem Exchange-Kalender sychronisiert werden, sodass ich beispielsweise meinen zu Hause eingetragenen Zahnarzt-Termin im führenden Exchange Kalender geblockt bekomme.

Alle meine bisherigen Tests verliefen wenig erfolgreich. Der Mobile.me Account funktioniert zwar soweit ganz gut, allerdings kommen auch damit die privaten und geschäftlichen Informationen nur auf dem iPhone zusammen. Sinnvoll wäre es nur, wenn private Termine auch als privater Termin im führenden System (Exchange) eingetragen werden.

Kleine Anmerkung: Die Applikation SyncEm scheint ganz nett zu sein.

Written by Larsi

Oktober 27th, 2008 at 2:32

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iPhone 3G - ein erstes Fazit

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Die zweite Generation des iPhones bringt alles mit, was der ersten fehlte! GPS, UMTS, Exchange-Unterstützung - all das macht das Gerät vom schönen Spielzeug (1. Generation) zu einem potentiellen Begleiter im Geschäftsalltag.

iPhone 3G

iPhone 3G

Apples Strategie ist erfolgreich und simpel:

  1. Begehrlichkeiten wecken: Das Design ist phänomenal, das look-and-feel ein Traum! Wer das Gerät in Händen hält möchte es so schnell nicht wieder hergeben.
  2. Exklusivität: Über Exklusiv-Verträge mit Service-Providern (in Deutschland: T-Mobile) verdient Apple Millionen - ohne auch nur ein einziges iPhone dafür herstellen zu müssen. Der Kunde muss es ausbaden, denn er ist an die völlig überteuerten Tarif-Modelle des Providers gebunden, der darüber natürlich seine Investition in die Exklusivität amortisieren möchte.
  3. Angebot - und Nachfrage: Geht der Kunde ins benachbarte Ausland, um eine Unlock-Variante des iPhones zu erwerben steht er all zu oft vor schüttelnden Köpfen. “Vyčerpána” ist das tschechische Wort für ausverkauft. Etwas das so schnell weg ist, muss doch einfach gut sein!?!

Ich entschied mich dafür mein Geld im eigenen Land auszugeben und erstand bei Ebay eine SIM-Lock Variante, Modell 16GB Weiß. Die passende X-SIM bestellte ich gleich mit, in der Hoffnung dass ein Software-Unlock wie beim Vorgänger nur eine Frage der Zeit sei. Nach erfolgtem Jailbreak und dem Zurechtschneiden der SIM-Karte funktionierte das Teil leider immer noch nicht. Erst musste noch die T-Mobile Karte eines ehemaligen Kollegen herhalten, um das Gerät zu aktivieren.

Nun, nach einem Monat intensiver Nutzung ein erstes Fazit:

  • Unlock via X-SIM und Software: Eine unschöne Variante! Nicht nur wegen dem Initial-Aufwand, sondern auch, weil man von regelmäßigen Software-Updates über iTunes ausgeschlossen ist. Die Synchronisation von Musik, Podcasts usw. über iTunes funktioniert ebenfalls nicht.
  • Geschwindigkeit: Leider nur Mittelmaß! Hat man viele Einträge im Telefonbuch oder lange SMS-Konversationen verstreichen je nach Tagesform endlose Sekunden.
  • Bedienung: Das Touchscreen ist sehr schön gemacht und reagiert ausgezeichnet. SMS tippen oder Emails über die OnScreen-Tastatur funktioniert besser als erwartet. Richtig nervig ist das T9, das Worte einfach ändert, wenn man die Änderung nicht ablehnt. Das hindert natürlich den Textfluss enorm. Ist aber denke ich etwas, das in einer zukünftigen Softwareversion behoben werden könnte.
  • Größe und Gewicht: Es ist nicht gerade kompakt, aber für Leistung und Funktionsumfang angemessen proportioniert.
  • Stabilität: Leider nicht so gut wie erhofft. Ab und an brechen Gespräche ab (liegt aber vielleicht an der X-SIM), Applikationen hängen sich auch hier und da mal auf. Einmal hat das iPhone sich klamm heimlich ausgebucht, und zeigte mir weiterhin an, alles sei o.k. Nach Neustart war alles wieder paletti. Im großen und ganzen aber eine gute Stabilität und vergleichbar mit anderen Geräten.
  • Funktionsumfang: Das ist die Stärke des iPhones! Wer im Appstore nicht fündig wird, kann in Jailbreak-Geräten auch den Installer oder Cydia nutzen, um seine gewünschten Applikationen zu finden. Ganz besonders toll finde ich, dass es den ScummVM Emulator auch fürs iPhone gibt. Wer noch Zugang zu den guten alten Lucas Arts Spielen wie Monkey Island oder Indiana Jones hat, kann damit nun auch unterwegs zocken :-)
  • Akku: Das ist die größte Schwäche! Bei normaler Nutzung (10-20 SMS, 30-60 Minuten telefonieren, ab und an Mails checken und die täglichen RSS Feeds lesen, eine Stunde Bluetooth-Freisprech im Auto) hält der Akku max. einen Tag. Klar, das Display und die Dienste (GPS, UMTS, WLAN, Bluetooth) saugen ordentlich Strom - aber dass der Akku so schwach auf der Brust ist, ist traurig. Es gibt einige Methoden die Laufzeit zu verlängern: angeblich holt die Firmware Version 2.1 30% mehr Laufzeit heraus, Klassiker wie Display-Beleuchtung  dimmen und Dienste deaktivieren machen auch einiges aus (grenzen natürlich auch den Funktionsumfang ein)

Fazit: Es ist schön, es kann viel und es macht Spaß damit zu arbeiten. Größter Kritikpunkt ist die Akku-Leistung, die für mich das gute Gesamtbild merklich trübt!

Written by admin

Oktober 24th, 2008 at 6:47

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