Die Simpsons und Apple - Der Höhepunkt
IT vs. Sales! Wer siegt?
Mails von Entourage in Outlook importieren (rge to pst?)
Ja, ich weiß. Der erste Kommentar zu dieser Thematik ist immer: Wieeeeee? Du willst von Mac auf den PC umsteigen? Ja, auch das soll es geben. Mein Problem war es, 2 GB Mails aus einem lokalen Entourage Konto (Export nur als RGE File möglich) in ein Exchange-Konto zu importieren.
- Ich habe keinen passenden Konverter gefunden, der aus RGE <–> PST macht
- Die Umwandlung von RGE in .mbox ist zwar Möglich, alledings hatte ich diverse Schwierigkeiten diese .mbox dann in ein neues Thunderbird zu importieren.
Letztenendes war die Lösung einfacher als gedacht: Auf dem Exchange konnte ich die IMAP Dienste aktivieren und den Exchang damit ins Entourage einbinden, welches mir in der Studentenversion den direkten Zugang verbietet. Dann einfach die Mails aus dem lokalen Konto in das Exchange-Konto kopieren - und fertig.
Will man allerdings nur in ein lokales Outlook Konto importieren, wird es sicher schwieriger.
iPhone + Exchange + privater Kalender / Kontakte
In diesem Post werde ich mal den Traum-Modus aktivieren und kurz meine Vorstellungen von der perfekten Kommunikationsplattform aufschreiben:
- das iPhone sollte sich über Push-Dienste mit dem Firmen Exchange Server verständigen. Emails, Kontakte und Kalender sollten in beide Richtungen synchronisierbar sein. (soweit läuft das auch ohne größere Probleme)
- private und geschäftliche E-Mails sollten in verschiedenen Postfächern getrennt sein (auch das funktioniert sehr gut)
- über einen weiteren Push-Dienst, sollten private Kontakte in die Kontakte des iPhones gelangen (ohne das ich im Telefonbuch zwischen privat und geschäftlich hin und her springen muss) Dabei sollten vielleicht sogar Duplikate erkannt werden
- private Kalender-Einträge sollten mit dem Vermerk “privat” in den Kalender des iPhones gelangen. Weiterhin sollten diese privaten Termine auch mit dem Exchange-Kalender sychronisiert werden, sodass ich beispielsweise meinen zu Hause eingetragenen Zahnarzt-Termin im führenden Exchange Kalender geblockt bekomme.
Alle meine bisherigen Tests verliefen wenig erfolgreich. Der Mobile.me Account funktioniert zwar soweit ganz gut, allerdings kommen auch damit die privaten und geschäftlichen Informationen nur auf dem iPhone zusammen. Sinnvoll wäre es nur, wenn private Termine auch als privater Termin im führenden System (Exchange) eingetragen werden.
Kleine Anmerkung: Die Applikation SyncEm scheint ganz nett zu sein.
Wake On USB?
Eine Sache gibt es, die macht mich wahnsinnig am MacBook! Und es hat ewig gedauert, bis ich die Ursache überhaupt identifizieren konnte. Der Fehler äußerte sich unregelmäßig: Manchmal blieb das Display nach dem Aufwecken aus Standby einfach schwarz. Anhand der Geräusche (neue Mail eingegangen etc.) konnte man hören, dass er sich nicht aufgehängt hatte - man konnte eben nur nichts sehen. Also - Kaltstart. Nach dem Neustart lief wieder alles einwandfrei.
Die Ursache: Zieht man während des Standby-Modus vom MBP ein USB Gerät ab, oder steckt eines an, so erwacht es plötzlich aus seinem Schlaf, auch wenn es zugeklappt ist. Nach einer Weile gehts dann wieder automatisch wieder in Standby. Will man nun regulär weiterarbeiten kommt nur noch der oben genannte BlackScreen.
Die Lösung: Es gibt keine! Wenn das MacBook zugeklappt ist, und man will es einpacken, dann empfehle ich vorher den Standby-Modus zu verlassen, alle Peripherie abzustecken, und dann erneut zuklappen. Damit ist man auf der sicheren Seite! Nervig ist es allerdings schon, vor allem wenn man gewöhnt ist den Lappi zum Feierabend erst zuzuklappen, und dann alles abzuziehen…
iCal + Entourage + iSync = :-/
Das Problem ist kurz erzählt. iSync zur Synchronisation eines Handys (in meinem Fall Sony Ericson W880i) funktioniert nur mit iCal. Da ich natürlich meine Kontakte und Termine in Entourage pflege, müssen diese erst in die nativen Apple Applikationen geladen werden. Dafür kann im Entourage eine interne Synchronisation mit dem Adressbuch und iCal angestoßen werden. Nicht nur umständlich, sondern auch fehleranfällig.
Die Synchronisation des iPhone erfolgt über iTunes. Wo hier die Daten herkommen konnte ich auch nicht ergründen, jedoch habe ich wohl durch einen falschen Klick meine Termine im Entourage komplett gespiegelt (jeder Termin war plötzlich doppelt vorhanden).
Fazit: Richtig Spaß macht iSync nur in Verbindung mit Apple Programmen.
MacBookPro - a true love story!
Leider habe ich mit dem Blog zu spät begonnen, um meine ersten Erfahrungen mit der für mich fast unbekannten Plattform zu dokumentieren.
Vielleicht vorab ganz kurz meine Gründe für den Erwerb des MBP:
- Ich hatte keinen Bock mehr auf Windows
- Die Optik und die Verarbeitung überzeugen auf ganzer Linie
- Der Preis ist ok und vergleichbar mit einem upper-class Laptop von Sony oder IBM
- Studenten-Rabatt
- Nahezu unempfindlich gegen Viren
- integrierter Software-Umfang
- Intel-Architektur: Zur Not kann man immernoch Windows drauf laufen lassen

MacBook Pro
Aller Anfang ist schwer, so auch die Umstellung von Windows auf OS-X. Meine einzigen Erfahrungen mit dem Apfel beschränkten sich bis zum Kauf des MBP auf zwei Semester Mediendesign am iMac. Damals gab es noch nicht mal Mäuse mit Rechts-Klick-Funktion, was mich fast wahnsinnig gemacht hat.
Die ersten Wochen waren die schwersten. Arbeitsabläufe, die nach vielen Jahren Windows XP Nutzung wie von alleine gingen, wurden plötzlich schwer und umständlich. Die deutsche Tastatur hatte keinerlei eckige oder geschweifte Klammern anzubieten, was das MacBook quasi unbenutzbar für Programmierung machte. Eine Print Screen Taste fehlte mir ebenfalls (damals kannte ich die Funktion Apfel+Shift+4 noch nicht).
Doch es gab auch von Anfang an schöne Momente, wie zum Beispiel das Touchpad, welches unterscheiden kann, ob man es mit einem oder mit zwei Fingern benutzt (zwei Finger nach unten ziehen = scrollen, zwei Finger klicken = Rechtsklick). Diese Funktion möchte ich heute gar nicht mehr missen, und ich trauere ihr an jedem PC hinterher.
Dann kam die Zeit der Findung passender Software. Schnell kam die Einsicht, ganz ohne Microsoft geht es doch nicht. Die hohe Verbreitung von MS Office und die unterirdische Qualität von OpenOffice.org zwangen mich zum Kauf einer Studentenversion von MS Office 2008 for Mac. Die größte Umgewöhnung dabei war, dass Outlook nun Entourage heisst. Weitere Software fand sich zumeist auf dem Freeware Markt (mehr dazu in einem späteren Post).
Nun nach einem Jahr Nutzung habe ich mich gewöhnt an die Stabilität des Betriebssystems und die intuitive Benutzung. Der Umstieg ist mir geglückt und im privaten Bereich werde ich wohl auch bei Mac bleiben.
Sony VAIO + integriertes UMTS Modul + Vodafone?
Einer der Hauptgründe für den Kauf des Notebooks war das integrierte UMTS Modul. Einfach SIM-Karte hinter den Akku einschieben und fertig. Natürlich hatte ich im Vorfeld alle unnötige Software vom System entfernt, u.a. auch den Web n Walk Manager von T-Mobile - denn Sony Laptops mit HSDPA werden mit T-Mobile Schnupper-Verträgen vertrieben. Da man sich aber auf die Produktdetails verlässt (SIM-Lock / Net-Lock frei) sollte man meinen, die Vodafone Mobile Connect Software funktioniert auch auf diesem System.
Fehlanzeige! Die Standard-Hardware (OPTION Globetrotter) wird nicht erkannt. Und nun? Erstmal 1234 (Vodafone Business Team) angerufen. Die nette Dame sagte mir allerdings nach Rücksprache mit der Technik, dass die Hardware wohl nur mit T-Mobile funktioniert und ich mich mit Sony in Verbindung setzen soll. Klasse!
Doch so leicht sollte man nicht aufgeben. Nach einiger Google Recherche bin ich auf den Blog von Andreas Erle gestoßen. Er beschreibt eine Lösung die auch bei mir letztenendes zum Erfolg geführt hat. Einfach auf der Website von Sony die Produktnummer und Seriennummer des Notebooks eingeben, und auf Downgrade Windows XP klicken (Keine Angst, man muss nicht Windows XP installieren!). Dann erhält man Zugang zu den Treibern und Tools die man benötigt, um das Notebook mit Windows XP zu betreiben. Unter anderem findet sich auch ein WWAN Tool (GlobeTrotter Connect), welches schließlich die UMTS Verbindung aufbauen konnte, auch und eben unter Vista.
Der erste Kontakt

Sony VAIO VGN-Z11WN
Die Leistungsdaten beeindrucken:
- Gewicht: 1,5 kg
- Prozessor: Intel Core 2 Duo, P8600 (2.4 GHz/ 3 MB L2 Cache/ 1066 MHz FSB / Montevina 64 Bit)
- RAM: 4 GB DDR3-1066 SO-DIMM
- Grafik 1: Integrierte Grafik (Stromspar Modus): Intel GMA shared
- Grafik 2: NVIDIA GeForce 9300M GS (256 MB dediziert, 1500 MB shared)
- 13,3 Zoll WXGA++ LED TFT, 1600 x 900 Pixel (16:9)
- DVD+/-RW/-RAM Dual Layer Multi Brenner
- integriertes UMTS: HSDPA (7.2 Mbit/s) mit Rx Diversity
- 2x USB 2.0, 1x Firewire IEEE1394 (i.Link), 1x ExpressCard/34 Slot, 1x VGA, 1x HDMI, SD Cardreader
- Integr. Motion Eye Kamera mit Mikrofon
Nach dem Auspacken die erste Ernüchterung:
- Vergleicht man die Optik mit dem neuen MacBook, liegt Sony in Sachen Design um Welten zurück
- Plastik wohin das Auge sieht, Display-Scharniere wackelig, Das Display ist biegbar und wirkt instabil
- Das Touchpad ist für MacBook-verwöhnte Hände fast gar nicht zu gebrauchen
- über die ersten Windows Vista Erfahrungen wird es einen gesonderten Post geben
Aber es gibt auch positive erste Eindrücke:
- Als aller erstes fällt auf, wie schön leicht und klein das Sub-Notebook ist
- Das Display hat eine sehr schöne Auflösung, die LEDs leuchten sehr gut aus
- Die HDMI Schnittstelle bringt hervorragende Bilder auf den externen 24″ TFT
- Die Umschaltung auf eine stromsparende Onboard-Grafikkarte mittels Schieberegler ist ein nettes Feature
- Das Einlegen der UMTS-SIM hinter dem Akku ist schnell erledigt
iPhone 3G - ein erstes Fazit
Die zweite Generation des iPhones bringt alles mit, was der ersten fehlte! GPS, UMTS, Exchange-Unterstützung - all das macht das Gerät vom schönen Spielzeug (1. Generation) zu einem potentiellen Begleiter im Geschäftsalltag.

iPhone 3G
Apples Strategie ist erfolgreich und simpel:
- Begehrlichkeiten wecken: Das Design ist phänomenal, das look-and-feel ein Traum! Wer das Gerät in Händen hält möchte es so schnell nicht wieder hergeben.
- Exklusivität: Über Exklusiv-Verträge mit Service-Providern (in Deutschland: T-Mobile) verdient Apple Millionen - ohne auch nur ein einziges iPhone dafür herstellen zu müssen. Der Kunde muss es ausbaden, denn er ist an die völlig überteuerten Tarif-Modelle des Providers gebunden, der darüber natürlich seine Investition in die Exklusivität amortisieren möchte.
- Angebot - und Nachfrage: Geht der Kunde ins benachbarte Ausland, um eine Unlock-Variante des iPhones zu erwerben steht er all zu oft vor schüttelnden Köpfen. “Vyčerpána” ist das tschechische Wort für ausverkauft. Etwas das so schnell weg ist, muss doch einfach gut sein!?!
Ich entschied mich dafür mein Geld im eigenen Land auszugeben und erstand bei Ebay eine SIM-Lock Variante, Modell 16GB Weiß. Die passende X-SIM bestellte ich gleich mit, in der Hoffnung dass ein Software-Unlock wie beim Vorgänger nur eine Frage der Zeit sei. Nach erfolgtem Jailbreak und dem Zurechtschneiden der SIM-Karte funktionierte das Teil leider immer noch nicht. Erst musste noch die T-Mobile Karte eines ehemaligen Kollegen herhalten, um das Gerät zu aktivieren.
Nun, nach einem Monat intensiver Nutzung ein erstes Fazit:
- Unlock via X-SIM und Software: Eine unschöne Variante! Nicht nur wegen dem Initial-Aufwand, sondern auch, weil man von regelmäßigen Software-Updates über iTunes ausgeschlossen ist. Die Synchronisation von Musik, Podcasts usw. über iTunes funktioniert ebenfalls nicht.
- Geschwindigkeit: Leider nur Mittelmaß! Hat man viele Einträge im Telefonbuch oder lange SMS-Konversationen verstreichen je nach Tagesform endlose Sekunden.
- Bedienung: Das Touchscreen ist sehr schön gemacht und reagiert ausgezeichnet. SMS tippen oder Emails über die OnScreen-Tastatur funktioniert besser als erwartet. Richtig nervig ist das T9, das Worte einfach ändert, wenn man die Änderung nicht ablehnt. Das hindert natürlich den Textfluss enorm. Ist aber denke ich etwas, das in einer zukünftigen Softwareversion behoben werden könnte.
- Größe und Gewicht: Es ist nicht gerade kompakt, aber für Leistung und Funktionsumfang angemessen proportioniert.
- Stabilität: Leider nicht so gut wie erhofft. Ab und an brechen Gespräche ab (liegt aber vielleicht an der X-SIM), Applikationen hängen sich auch hier und da mal auf. Einmal hat das iPhone sich klamm heimlich ausgebucht, und zeigte mir weiterhin an, alles sei o.k. Nach Neustart war alles wieder paletti. Im großen und ganzen aber eine gute Stabilität und vergleichbar mit anderen Geräten.
- Funktionsumfang: Das ist die Stärke des iPhones! Wer im Appstore nicht fündig wird, kann in Jailbreak-Geräten auch den Installer oder Cydia nutzen, um seine gewünschten Applikationen zu finden. Ganz besonders toll finde ich, dass es den ScummVM Emulator auch fürs iPhone gibt. Wer noch Zugang zu den guten alten Lucas Arts Spielen wie Monkey Island oder Indiana Jones hat, kann damit nun auch unterwegs zocken
- Akku: Das ist die größte Schwäche! Bei normaler Nutzung (10-20 SMS, 30-60 Minuten telefonieren, ab und an Mails checken und die täglichen RSS Feeds lesen, eine Stunde Bluetooth-Freisprech im Auto) hält der Akku max. einen Tag. Klar, das Display und die Dienste (GPS, UMTS, WLAN, Bluetooth) saugen ordentlich Strom - aber dass der Akku so schwach auf der Brust ist, ist traurig. Es gibt einige Methoden die Laufzeit zu verlängern: angeblich holt die Firmware Version 2.1 30% mehr Laufzeit heraus, Klassiker wie Display-Beleuchtung dimmen und Dienste deaktivieren machen auch einiges aus (grenzen natürlich auch den Funktionsumfang ein)
Fazit: Es ist schön, es kann viel und es macht Spaß damit zu arbeiten. Größter Kritikpunkt ist die Akku-Leistung, die für mich das gute Gesamtbild merklich trübt!